Bindehautentzündung bei Kindern: Das sollten Sie zu der Krankheit wissen

Bindehautentzündung bei Kindern

Zu den häufigsten Augenentzündungen gehört die Bindehautentzündung, auch Konjunktivitis genannt. Auch kleine Kinder und Babys können eine Bindehautentzündung bekommen.

1. Ursachen der Bindehautentzündung

Bindehautentzündung bei Babys

Eine Bindehautentzündung kann viele Ursachen haben.

Eine Bindehautentzündung kann viele verschiedene Ursachen haben. Meist handelt es sich um eine durch Viren verursachte Krankheit, welche häufig im Zusammenhang mit grippalen Infekten auftritt. Eine allergische Bindehautentzündung kann durch Pollen oder andere Allergene verursacht werden. Eine Entzündung durch Bakterien oder Pilze ist relativ selten geworden.

Eine durch Viren verursachte Bindehautentzündung ist sehr ansteckend. Meist werden die Erreger durch Schmierinfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Im Rahmen eines grippalen Infektes kann sie entstehen, indem Viren auf die Bindehaut des Auges gelangen, insbesondere wenn die Schleimhäute des Nasenrachenraumes gereizt sind.

2. Symptome der Bindehautentzündung

Bindehautentzündung bei Kindern bekämpfen

Bei Beschwerden sollte der Kinderarzt aufgesucht werden.

Meist sind die Augen gerötet und geschwollen. Da die Bindehaut gereizt ist, sondert sie ein wässriges gelbliches Sekret ab, welches die Augen gerade am Morgen verklebt. Das Auge juckt und brennt. Oft haben Betroffene auch das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben. Durch das Reiben der Augen kann der Erreger auch auf das andere Auge übertragen werden. Leichte Sehstörungen können durch kleine Schleimfäden auf dem Auge entstehen. Auch durch ein Übergreifen der Entzündung auf die Hornhaut kann das Sehen beeinträchtigt sein, wenn sich dort kleine Hornhauttrübungen entwickeln.

Weitere Symptome können ein schlechtes Allgemeinbefinden oder Schwellungen der Lymphknoten sein.

3. Verlauf und Therapie

Kinderarzt Augenkrankheit

Der Kinderarzt verschreibt Ihrem Kind die passenden Medikamente.

Oftmals heilen Bindehautentzündungen nach ein bis zwei Wochen von selbst ab. Weitet sich die Entzündung allerdings auf die Hornhaut aus, kann dies zu Narben bis hin zu einer Verschlechterung des Sehvermögens führen. Auch Hornhauttrübungen verschwinden manchmal erst nach Wochen oder Monaten.

Da sich auch andere Krankheiten hinter den Symptomen verbergen können, sollten Sie bei Verdacht einen Arzt aufsuchen. Von einer Therapie in Eigenregie ist auf jeden Fall abzuraten.

Wurde die Bindehautentzündung durch Viren verursacht, können nur die Symptome, beispielsweise durch abschwellende Augentropfen, behandelt werden. Bei einer Infektion mit Bakterien oder Pilzen werden Antibiotika empfohlen.

Um Ansteckungen zu vermeiden sollten Betroffene auf strenge Hygiene achten, wie zum Beispiel häufiges Händewaschen, sie sollten Händeschütteln vermeiden und eigene Handtücher benutzen.

Die durch Adenoviren verursachte Konjunktivitis ist außerdem meldepflichtig.

Diese und weiterführende Informationen sind auch hier nachzulesen.

Dieser Text dient ausschließlich der Information und ersetzt keine Untersuchung, Diagnose oder Beratung durch einen approbierten Arzt. Die hier eingestellten Informationen können und dürfen nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose oder Selbstmedikation verwendet werden. Zusätzlich verweisen wir auf Paragraph 4, Absatz 2 unserer Nutzungsbedingungen.

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